UNTERSCHIED ZWISCHEN COACHING VERSUS THERAPIE
- marinakabus

- 19. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Coaching oder Therapie – was ist der Unterschied?
Viele Menschen, die sich erschöpft, überfordert oder innerlich blockiert fühlen, fragen sich: Brauche ich Coaching oder Therapie? Die kurze Antwort: Beides kann wertvoll sein – zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlichem Fokus.
Therapie – wenn Stabilisierung und Heilung im Vordergrund stehen
Therapie ist dann sinnvoll, wenn seelische Belastungen stark einschränken oder krankheitswertig sind.
Typische Schwerpunkte in der Therapie:
Behandlung psychischer Erkrankungen (z. B. Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen)
Aufarbeitung von Traumata und belastenden biografischen Erfahrungen
Stabilisierung bei akuten Krisen
Begleitung bei starken emotionalen Zuständen, die den Alltag kaum noch zulassen
Arbeit mit Diagnosen
Fokus auf Heilung, Symptomlinderung und innere Stabilität
In der Regel langfristiger angelegt
Durchgeführt von approbierten Psychotherapeut:innen oder Ärzt:innen
Therapie beantwortet häufig die Frage:
„Warum geht es mir so – und was brauche ich, um wieder stabil zu werden?“
Coaching – wenn Orientierung, Veränderung und Prävention im Fokus stehen
Coaching richtet sich an alle Art Menschen ohne sie in ein Krankheitsbild zu kategorisieren. Menschen, die sich selbst oder andere besser verstehen, verändern oder vorbeugen möchten. Und die sich wappnen möchten mit herausfordernden Situationen besser umzugehen.
Typische Schwerpunkte in meinem Coaching:
Burnout-Prävention und Stressregulation
Umgang mit Überforderung, inneren Antreibern und Glaubenssätzen
Klarheit über eigene Bedürfnisse, Werte und Grenzen
Stärkung von Selbstwahrnehmung und Selbstführung
Arbeit mit dem Nervensystem im Hier und Jetzt
Entwicklung neuer Handlungsspielräume
Fokus auf Ressourcen, Lösungen und Zukunft
Zeitlich klar begrenzt und zielorientiert
Begleitung auf Augenhöhe, verständnisvoll und wertschätzend
Coaching beantwortet häufig die Frage:
„Wie möchte ich künftig leben und arbeiten – und was kann ich konkret verändern?“
Coaching ist keine Therapie – und will es auch nicht sein
Als Coach:
stelle ich keine Diagnosen
behandle keine psychischen Erkrankungen
ersetze keine therapeutische oder medizinische Behandlung
Und gleichzeitig:
kann Coaching eine wertvolle Ergänzung zur Therapie sein
kann die Wartezeit auf einen Therapieplatz überbrücken
kann Coaching helfen, Rückfällen vorzubeugen
kann Coaching Menschen unterstützen, früher hinzuschauen, bevor Erschöpfung chronisch wird
Wann Coaching sinnvoll ist – und wann nicht
Coaching ist gut geeignet, wenn du:
funktionierst, aber merkst, dass es dich viel Kraft kostet
dich dauerhaft gestresst, innerlich unruhig oder erschöpft fühlst
deine Grenzen besser wahrnehmen und wahren möchtest
präventiv handeln willst, bevor „es nicht mehr geht“
Verantwortung für dich und dein Leben übernehmen möchtest
Therapie ist wichtig, wenn du:
dich aktuell nicht stabil fühlst
unter starken depressiven Symptomen oder Ängsten leidest
das Gefühl hast, den Alltag kaum bewältigen zu können
dich selbst oder andere gefährdet siehst
In solchen Fällen ermutige ich ausdrücklich, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Mein Verständnis von Coaching
Aus eigener Erfahrung weiß ich: Erschöpfung entsteht oft lange bevor eine Diagnose gestellt wird.
In meiner Arbeit als Coach für Burnout-Prävention geht es darum,
Warnsignale frühzeitig zu erkennen
den Kontakt zu sich selbst wieder zu stärken
Stress nicht nur „wegzumachen“, sondern zu verstehen
neue, gesunde Muster im Alltag zu verankern
Coaching bedeutet für mich: Begleitung, Orientierung und Stärkung – nicht Behandlung.
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