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UNTERSCHIED ZWISCHEN COACHING VERSUS THERAPIE


Coaching oder Therapie – was ist der Unterschied?

Viele Menschen, die sich erschöpft, überfordert oder innerlich blockiert fühlen, fragen sich: Brauche ich Coaching oder Therapie? Die kurze Antwort: Beides kann wertvoll sein – zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlichem Fokus.

Therapie – wenn Stabilisierung und Heilung im Vordergrund stehen

Therapie ist dann sinnvoll, wenn seelische Belastungen stark einschränken oder krankheitswertig sind.


Typische Schwerpunkte in der Therapie:

  • Behandlung psychischer Erkrankungen (z. B. Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen)

  • Aufarbeitung von Traumata und belastenden biografischen Erfahrungen

  • Stabilisierung bei akuten Krisen

  • Begleitung bei starken emotionalen Zuständen, die den Alltag kaum noch zulassen

  • Arbeit mit Diagnosen

  • Fokus auf Heilung, Symptomlinderung und innere Stabilität

  • In der Regel langfristiger angelegt

  • Durchgeführt von approbierten Psychotherapeut:innen oder Ärzt:innen


Therapie beantwortet häufig die Frage:

„Warum geht es mir so – und was brauche ich, um wieder stabil zu werden?“

Coaching – wenn Orientierung, Veränderung und Prävention im Fokus stehen

Coaching richtet sich an alle Art Menschen ohne sie in ein Krankheitsbild zu kategorisieren. Menschen, die sich selbst oder andere besser verstehen, verändern oder vorbeugen möchten. Und die sich wappnen möchten mit herausfordernden Situationen besser umzugehen.

Typische Schwerpunkte in meinem Coaching:

  • Burnout-Prävention und Stressregulation

  • Umgang mit Überforderung, inneren Antreibern und Glaubenssätzen

  • Klarheit über eigene Bedürfnisse, Werte und Grenzen

  • Stärkung von Selbstwahrnehmung und Selbstführung

  • Arbeit mit dem Nervensystem im Hier und Jetzt

  • Entwicklung neuer Handlungsspielräume

  • Fokus auf Ressourcen, Lösungen und Zukunft

  • Zeitlich klar begrenzt und zielorientiert

  • Begleitung auf Augenhöhe, verständnisvoll und wertschätzend


Coaching beantwortet häufig die Frage:

„Wie möchte ich künftig leben und arbeiten – und was kann ich konkret verändern?“


Coaching ist keine Therapie – und will es auch nicht sein

Als Coach:

  • stelle ich keine Diagnosen

  • behandle keine psychischen Erkrankungen

  • ersetze keine therapeutische oder medizinische Behandlung

Und gleichzeitig:

  • kann Coaching eine wertvolle Ergänzung zur Therapie sein

  • kann die Wartezeit auf einen Therapieplatz überbrücken

  • kann Coaching helfen, Rückfällen vorzubeugen

  • kann Coaching Menschen unterstützen, früher hinzuschauen, bevor Erschöpfung chronisch wird


Wann Coaching sinnvoll ist – und wann nicht

Coaching ist gut geeignet, wenn du:

  • funktionierst, aber merkst, dass es dich viel Kraft kostet

  • dich dauerhaft gestresst, innerlich unruhig oder erschöpft fühlst

  • deine Grenzen besser wahrnehmen und wahren möchtest

  • präventiv handeln willst, bevor „es nicht mehr geht“

  • Verantwortung für dich und dein Leben übernehmen möchtest


Therapie ist wichtig, wenn du:

  • dich aktuell nicht stabil fühlst

  • unter starken depressiven Symptomen oder Ängsten leidest

  • das Gefühl hast, den Alltag kaum bewältigen zu können

  • dich selbst oder andere gefährdet siehst

In solchen Fällen ermutige ich ausdrücklich, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Mein Verständnis von Coaching

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Erschöpfung entsteht oft lange bevor eine Diagnose gestellt wird.

In meiner Arbeit als Coach für Burnout-Prävention geht es darum,

  • Warnsignale frühzeitig zu erkennen

  • den Kontakt zu sich selbst wieder zu stärken

  • Stress nicht nur „wegzumachen“, sondern zu verstehen

  • neue, gesunde Muster im Alltag zu verankern

Coaching bedeutet für mich: Begleitung, Orientierung und Stärkung – nicht Behandlung.

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