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WAS FÜHRTE 2020 ZU MEINEM BURNOUT

Aktualisiert: 20. Jan.


Arbeitsumfeld – chronische Arbeitsüberforderung und toxische Arbeitsbedingungen

  • Eine dauerhaft viel zu hohe Arbeitslast durch zahlreiche parallele Projekte mit unrealistischen Deadlines

  • Eine tiefgreifende Unternehmenstransformation ohne ausreichende Begleitung

  • Outsourcing-Prozesse ins Ausland bei gleichzeitig fehlender Stabilität im Tagesgeschäft

  • Fehlende klare Instruktionen, Prozesse, Absprachen, Rollen und Richtlinien

  • Zusätzliche Großprojekte „on top“, u. a.

    • Schulung neuer Kolleg:innen im Ausland

    • Implementierung und Wartung von SAP Ariba, einem Tool, das Prozesse eher verlangsamte als erleichterte

  • Widersprüchliche Managementaussagen und ambivalente Entscheidungen

  • Ein Führungsstil, einen Führungsstil, den ich subjektiv als wenig empathisch, inkonsistent und stark machtorientiert erlebt habe

  • HR-Strukturen, die Management schützten, jedoch kaum Unterstützung für Mitarbeitende boten

  • Politische Spielchen, Intransparenz und fehlende Offenheit

  • Ausnutzen von Loyalität und Leistungsbereitschaft

  • Kein Vertrauen in die Führungsebene

  • Schlechte Unternehmensergebnisse, die zusätzlichen Druck erzeugten

  • Uneindeutige Spielregeln und fehlende Orientierung

  • Ein Klima von „Jeder gegen jeden“, Rechthaberei und Schuldzuweisungen

  • Chaotische Unternehmensstrukturen ohne klare Verantwortlichkeiten oder Jobbeschreibungen

  • Entscheidungen wurden vermieden, stattdessen gab es viel Gerede hinter dem Rücken

  • Ein Grundgefühl von Misstrauen und permanenter Unsicherheit

  • Angst vor Jobverlust, Abmahnungen oder rechtlichen Konsequenzen

  • Eine Führungskraft, die Erwartungen nicht aussprach, sondern implizit voraussetzte

  • Ein unsicherer Vorgesetzter, der Kritik abwertend äußerte, von oben herab agierte und wenig Wertschätzung zeigte

  • Häufig widersprüchliche Anweisungen

  • Erlebte Falschheit, narzisstische Verhaltensweisen und fehlende Selbstreflexion im Umfeld

  • Spürbare Spannungen und Machtkämpfe zwischen Geschlechtern


Meine eigenen inneren „Antreiber“ und Stressverstärker

  • Tiefe negative Glaubenssätze wie: «Ich bin nicht gut genug.»

  • Starke Ängste vor Versagen, Fehlern, Jobverlust, Kritik und öffentlicher Bloßstellung

  • Das Gefühl, dass jedes Wort gegen mich verwendet werden konnte

  • Grenzbereiche zu Mobbing

  • Chronische Selbstzweifel, diffuse Befürchtungen und Minderwertigkeitsgefühle

  • Das Gefühl, mit Problemen allein zu sein – ohne echte Unterstützung

  • Zunehmende körperliche Symptome:

    • Magen-Darm-Probleme, Reizdarm, Unverträglichkeiten

    • Chronische Müdigkeit, Erschöpfung und Energielosigkeit

    • Kopf-, Rücken, Nackenschmerzen

  • Gefühle von Überforderung, Ausweglosigkeit und Ausgeliefertsein

  • Angst vor einem Neuanfang bei gleichzeitig fehlender Kraft für Bewerbungen

  • Angst vor dem Arbeitsalltag, vor E-Mails, Meetings und Konflikten

  • Das Gefühl, den Anforderungen niemals gerecht werden zu können

  • Kein Ausgleich mehr: kein Sport, kein Yoga, keine bewussten Pausen

  • Nicht mehr abschalten zu können – mental permanent „on“

  • Flache Atmung, permanenter Stress-, Survival Mode

  • Ständiges inneres Antreiben: schneller denken, schneller handeln, noch mehr leisten

  • Sehr hohe eigene Erwartungen und Perfektionismus

  • Teilweise ungesunde Ernährung und emotionales Essenverhalten

  • Pessimismus, Hoffnungslosigkeit und das Gefühl, keine Lösung und keine Hilfe mehr zu sehen

  • Rückzug aus sozialen Kontakten, kaum Freundschaften oder Austausch

  • Keine Hobbys, keine Freude – nur noch Erschöpfung

  • Selbst in Erholungsmomenten gedanklich permanent bei der Arbeit

  • Massive Schlafstörungen: Einschlafprobleme, nächtliches Grübeln, angstvolles Aufwachen

  • Ein dauerhafter innerer Alarmzustand („Überlebensmodus“)

  • Hochsensibilität, Scanner-Persönlichkeit, ADS als zusätzliche Stressverstärker

  • Das Gefühl, nicht gehört zu werden – egal, wie sehr man sich bemühte

  • Kämpfen gegen Windmühlen

  • Überanalysieren und alles persönlich nehmen

  • Der innere Anspruch, für alles eine Lösung finden zu müssen

  • Hohe Verantwortungsbereitschaft, Pflichtbewusstsein, People-Pleasing

  • Unsicherheit, fehlendes Einstehen für eigene Werte und Bedürfnisse

  • Anpassung statt Abgrenzung – mit emotionalen Überreaktionen als Folge

  • Chaos im Kopf und in den Gefühlen

  • Der Verlust des Kontakts zu mir selbst

  • Eigene Bedürfnisse nicht mehr spüren zu können

  • Das Gefühl, selbst nicht mehr zu existieren – nur noch zu funktionieren

  • Permanente Angst vor der Bewertung durch andere

  • Sich ständig vergleichen und als „nicht gut genug“ abschneiden

  • Innere Selbstabwertung und harsche Selbstkritik

  • Keine Grenzen setzen, kein Nein sagen können

  • Immer die „Extrameile“ gehen, um gesehen zu werden

  • Ein tiefes Bedürfnis nach Anerkennung, Respekt und Zugehörigkeit

  • Der Wunsch, wachsen zu dürfen und mit eigenen Ideen wirksam zu sein

  • Ein überlastetes vegetatives Nervensystem

  • Ständige Wachsamkeit, Schreckhaftigkeit

  • Alte, unverarbeitete Kindheits-Verletzungen, die im Stress reaktiviert wurden

  • Viele emotionale Missverständnisse im Team bei gleichzeitigem Zeitmangel für Klärung


Dieser Beitrag beschreibt meine persönliche Erfahrung und subjektive Wahrnehmung. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit, sondern soll Orientierung, Verständnis und Ermutigung bieten.

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